| 1. | Viele Menschen stehen vor dem Haus, wo Jesus spricht. Als man einen Lahmen bringt, versperren sie die Sicht. Doch die Freunde steigen auf das Dach und decken ’s ab. Den Gelähmten auf der Bahre lassen sie hinab. |
| Refr | Steh auf und geh! Steh auf und geh! Nimm dein Bett und geht nach Haus! Steh auf und geh! |
| 2. | Jesus sieht den tiefen Glauben, der den Mann beseelt und erkennt, woran er krankt, was ihm im Tiefsten fehlt: Das, was dich dir selbst entfremdet, dich nicht atmen lässt, deine Angst, dich zu verändern, lähmt und hält dich fest. |
| 3. | Aber Gott will, dass du atmest, dass du dich erhebst, dass du in die Zukunft schreitest, nicht am Alten klebst. Alles, was dich lähmt und bindet, leg getrost vor ihn. Deine Sünden sind vergeben, deine Schuld verzieh’n. |
| 4. | Gott ist’s, der dich aus der Starre in Bewegung bringt, traue seiner Kraft, die dir durch alle Glieder dringt. Stell dich auf die eignen Füße, geh, von ihm geführt, dass das Wunder der Befreiung allen sichtbar wird. |
| 5. | Heil an Leib und heil an Seele preise deinen Gott, er ist’s, der dein Leben trägt durch Freude und durch Not. Nichts soll hindern, nichts dich trennen, wo du dich bewegst, dass du, da du selbst getragen, andre zu ihm trägst. |