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Bretagne – Les graffitis

Graffiti sind international und überall auf der Welt zu finden. So natürlich auch in der Bretagne. Nicht nur große leere Wände in den Städten laden dazu ein, sie künstlerisch zu gestalten, auch das eine oder andere alte Schiff in den Schiffsfriedhöfen muss als Malhintergrund herhalten. 

Mit Hunderten von Betonbunkern hatte die Deutsche Wehrmacht im 2. Weltkrieg versucht, entlang der gesamten Atlantikküste von Norwegen bis Frankreich eine Verteidigungslinie gegen einen Angriff der Alliierten aufzubauen. Heute noch sind die leeren Betongerippe an vielen Küstenabschnitten zu finden - willkommene Flächen für Graffiti-Künstler. Ein besonders markantes Kriegsrelikt befindet sich hinter dem Strand von Treguennec: die Reste einer Schottermühle, in der die Kiesel von den lokalen Stränden zu betongerechtem Schotter zerkleinert wurden, denn für die ganzen Bunkeranlagen wurden ja Unmengen an Beton gebraucht. Diese Anlage wurde mit einer langen Betonmauer gegen das Meer hin geschützt. Diese ist heute in der ganzen Länge mit Graffiti überzogen.

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