Empathiefiguren

Figuren spiegeln Lebenssituationen

Empathiefiguren/Therapiefiguren

Wenn man Biblische Figuren für die Erschließung biblischer Inhalte einsetzt, merkt man bald, dass sich damit nicht nur statische Szenen stellen lassen, sondern die Figuren auch geeignet sind, Inhalte in Rollenspielform zu erarbeiten. Dadurch dass sie nicht (wie Puppen) durch einen fixen Gesichtsausdruck auf eine Gefühlsregung festgelegt sind, sondern seelische Stimmungen über die Körpersprache der Figur ausgedrückt werden (und die Figuren durch ihre Bauweise in der Lage sind, sehr vielfältige Körperhaltungen einzunehmen), sind sie sehr gut geeignet, prozesshafte Entwicklungen und Veränderungen in den Tiefenschichten der dargestellten Person nach außen sichtbar zu machen.

Unwillkürlich wird dabei auch etwas von der Persönlichkeit der mit der Figur agierenden Person einfließen. Der Vorteil für diese Person ist dabei, dass sie dabei nicht so „aus sich herausgehen“ muss, wie bei einem echten Rollenspiel oder etwa in einem Bibliodrama, sondern sich „hinter“ der Figur etwas geschützter fühlen kann.

Daher entdecken zunehmend auch Menschen in therapeutischen, seelsorglichen und beratenden Funktionen die Figuren als gut geeignetes Mittel für ihre Arbeit, bei der es auch um Prozesse in den Tiefenschichten des Menschen geht. Auch wenn z.B. in Aufstellungsarbeiten Beziehungen sichtbar und bewusst gemacht werden sollen, können die Figuren eine Hilfe sein.

Oft ist es dabei wahrscheinlich sinnvoll, Figuren zur Hand zu haben, die durch ihre Kleidung der Gegenwart näher stehen als die nach alten (biblischen) Formen gekleideten.

Empathiefiguren als Einzelanfertigung

Während in den Kursen ausschließlich Biblische Figuren erarbeitet werden, fertige ich auf Wunsch und nach Absprache auch individuelle Therapiefiguren an. Bilder meiner ersten solcherart gestalteten Auftragsfiguren findest du auf dieser Seite und in der Bildergalerie der Biblischen Figuren.

Bei Bedarf nimm bitte mit mir Kontakt auf.