Zwischen Krieg und Frieden

Ein Lied über den langen Weg zum Frieden

Dieses Lied entstand unter dem Eindruck einer Studienreise mit dem Leitungsteam vom Haus der Stille im Mai 2009 nach Kroatien und Bosnien-Herzegowina. Schon in Kroatien, dem „anderen" Kroatien, abseits der Küste, zwischen Pakrac und Vukovar, fuhren wir durch Landschaften, wo ein Verlassen der Straße wegen der überall noch liegenden Minen lebensgefährlich sein könnte (15 Jahre nach dem Krieg). In Bosnien erfuhren wir dann, dass es (konstante Sicherung der Finanzierung vorausgesetzt) noch mindestens 50 Jahre dauern wird, bis alle Minen entfernt sind. Jeder konnte in diesem Nationalitätenkrieg Minen (die oft wie Spielzeug aussahen) im Supermarkt kaufen und sein eigenes Grundstück verminen (wenn er wusste/glaubte, dass er nie zurückkommen würde) oder das Grundstück des Nachbarn oder... Der Kontrast zwischen der blühenden Frühlingslandschaft und den leuchtend roten Minenwarntafeln hätte größer nicht sein können.

Die musikalische Anlehnung an das Lied „Freunde, dass der Mandelzweig" ist daher gewollt, aber mit vielen schrägen Zwischentönen versehen. Die Wunden dieses Krieges in den Herzen und Köpfen der Menschen - und in der Landschaft - sind noch lange nicht verheilt.

 

Dieses Lied findest du in folgenden Medien:

 

Liederbuch "Ein Gott mit vielen Namen" 

 

 

 

 

 
 
 
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