Ein Lied, das die Bergpredigt Jesu aufgreift: Menschen, die sich nicht selbst in den Mittelpunkt stellen, sondern sich auf Gott einlassen, haben das Potential, die Welt zu gestalten: barmherzig, sanft und friedfertig, aber bestimmt im Eintreten gegen Unrecht und Gewalt.
Text und Musik: Hans Waltersdorfer, 2003
© Hans Waltersdorfer, Rosental 135, A-8081 Heiligenkreuz a.W.
www.werkstatt-waltersdorfer.at
| 1. | Wo Menschen sich verlassen und auf Gottes Worte hören, da werden sie den Lauf des Weltgetriebes störeen, da werden sie gemeinsam für Gerechtigkeit einstehen, da werden sie die unbequemen Friedenswege gehen. |
| 2. | Wo Menschen sich verlassen und auf Gottes Wegen gehen, da werden Träume wahr, kann man Wunder selbst noch sehen, da gehen auf die Augen, und die Stummen können reden, Gebeugte gehen aufrecht, es gibt Lebensraum für jeden. |
| 3. | Wo Menschen sich verlassen und nach Gottes Worten handeln, da leben Tote auf, können Feinde sich verwandeln, da können die Versklavten einen Weg zur Freiheit finden, willkommen sind die Boten, die die Menschenwürde künden. |
| 4. | Wo Menschen sich verlassen und in Gottes Hände fallen, da werden sie barmherzig mit sich selber und mit allen, da werden Tränen trocknen, viele Wunden werden heilen, das Brot wird sich vermehren, denn die Reichen lernen teilen. |
| 5. | Wo Menschen sich verlassen und auf Gottes Wegen bleiben, da wird man die Geschichte mit neuen Worten schreiben, da fallen alle Kriege aus, die kleinen und die großen, ganz unbekannt sind Neid und Gier und auch die Rücksichtslosen. |
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