Quellen brechen hervor aus Tiefen
Ein metaphorisches Lied, das eine Naturerfahrung mit zunehmender musikalischer Steigerung auf eine immer tiefere symbolische Ebene überträgt.Dieses Lied entstand während einer Bergwanderung bei einem Jungscharlager im Sommer 1998 in Pusterwald (Steiermark), bei der wir auch ein Quellgebiet querten, wo zahllose Quellen wie aus Poren des Berges zu fließen schienen und sich langsam zu kleinen Wasserläufen und Bächen sammelten - ein faszinierendes Naturerlebnis! Noch während der Wanderung fügten sich die Worte und die Melodie der ersten Strophe, die ich nach der Rückkehr sofort zu Papier brachte. Die Melodie lud geradezu dazu ein, bei jeder Wiederholung um eine Terz höher gesungen zu werden. Parallel dazu entwickelte sich auch der Text so, dass mit zunehmender Steigerung der Melodie diese Naturerfahrung auf eine immer stärker symbolische Ebene gehoben wird. Dieses Wasser gibt primär dem Dürstenden Trank, dann dem Verzagten Mut, hebt den Lahmen auf die Beine (was schon an ein biblisches Wunder grenzt) und gibt schließlich Totem neues Leben.



