Ein Gott mit vielen Namen

Ein Lied, das im Blick auf den Interreligiösen Dialog verbindende Grundzüge Gottes quer durch alle Religionen sucht.

Auslöser für dieses Lied war das "Friedenszeichen der Religionen", das die Erinnerung an das erste große Treffen aller maßgeblichen Religionen in der Menschheitsgeschichte in Assisi im Jahr 1986 und den damit verbundenen Auftrag wachhalten will: "Der Friede wartet auf seine Erbauer".

Bei aller Verschiedenheit der Formen, Riten und Zugänge, lassen sich doch Grundzüge im Gottesbild der verschiedenen Religionen erkennen: Gott, das große Geheimnis für uns Menschen, der Schöpfer der Welt, der Lebensspender, der Begleiter unserer Lebenswege, der Erbarmer und Retter in der Not. Wissend, dass manche (auch ich) sich schwertun mit einer einseitig männlich dominierten Denk- und Sprechweise von Gott, in manchen Religionen aber weibliche Gottesbilder undenkbar wären, habe ich die weiblichen Gottesbilder im Text "gut versteckt": Im Hören sind sie verborgen, nur wenn man den Text sieht, findet man sie ;-)

Einige meiner Lieder (gerade einige der neueren) haben bereits eine interessante Geschichte der "Welturaufführung" hinter sich, Situationen, die von daher für mich auch sehr intensiv mit dem Lied verbunden sind. Dieses Lied haben wir in der Gemeinschaft des Leitungsteams vom Haus der Stille erstmals in Vukovar und dann täglich bei unserer Studienfahrt nach Bosnien im Mai 2009 gesungen. In diesem Land, nur wenige Autostunden von uns entfernt, wo noch vor 15 Jahren Religionen von nationalistischen Interessen missbraucht und gegeneinander gehetzt wurden, ging das sehr unter die Haut: Ein Gott mit vielen Namen - ein Gott für alle Menschen.


Hörprobe

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Dieses Lied findest du in folgenden Medien:

 

Liederbuch "Ein Gott mit vielen Namen" 

 

CD "Ein Gott mit vielen Namen"