Zubereitung
Salz in die Milch geben und mit einem Quirler so lange Mehl langsam einrühren, bis man beim Rühren einen leichten Widerstand merkt. Eier dazugeben und leicht unterheben, bis sie ziemlich gleichmäßig in den Teig eingearbeitet sind (nicht verquirlen).
Ein ca. nussgroßes Stück Butter oder Margarine in einer (beschichteten) Pfanne zerlassen und heiß werden lassen (der Teig muss beim Eingießen brutzeln).
Teig ca. 2 cm hoch eingießen, Hitze auf halbe Stärke reduzieren und zugedeckt ca. 8 Minuten backen (der Fladen soll an der Unterseite goldbraun und bis zur Oberseite ganz durchgezogen sein).
Den Fladen wenden und weitere 2 Minuten zugedeckt ziehen lassen, danach die Hitze auf volle Stärke hochschalten den Fladen mit 2 Holzgabeln in kleine Stücke zerteilen und unter mehrmaligem Wenden weitere 3 Minuten weiterbacken.
Während die nächsten Portionen verarbeitet werden, den fertigen Schmarr'n im vorgewärmten Rohr (ca. 120°) weiter dünsten lassen.
Auf dem Teller mit Staubzucker bestreuen. Dazu gibt's Apfelmus, Zwetschkenröster oder Kompott.
Variationen:
Du kannst Rosinen in den Teig mischen oder einen Schuss Rum. Meine Mutter hat immer etwas Mineralwasser zum Teig gegeben, um den Teig lockerer zu machen. Manche geben bereits in den Teig etwas Zucker. Eine Zeitlang habe ich nur die Dotter zum Teig gegeben, die Eiklar zu Schnee geschlagen und diesen dann untergehoben - macht den Schmarr'n sehr flaumig.
Manchmal liest man auch, dass man den Teig etwas rasten lassen soll, dazu habe ich nie Zeit.
Guten Appetit!
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